Eine Präambel
Es gibt wahrlich genug Weblogs oder Blogs: geistreiche und stumpfsinnige, text- oder bildlastige, dokumentarische – oft aus dem politischen Bereich – und sehr persönlich geschriebene, ...
Ich halte zum Beispiel Uwe Pawlowskis Bürgerherold, Jochen Bittners "Beruf Terrorist" (der nun leider sein Erscheinen einstellt) oder den von Robert von Heusinger, Uwe Richter und Dieter Wermuth geschriebenen Herdentrieb für exzellente Weblogs, die inhaltlich und sprachlich gut sind und ein hohes Maß an Information bieten. Sie gehören allerdings nicht zu den Weblogs, die wie ein persönliches, manchmal gar intimes Netztagebuch geführt werden, sondern sie sind eher wie Nachrichtenticker oder -archive angelegt.
Warum also noch ein ein weiterer Blog, wenn es bereits so viel gute gibt? Alle genannten Blogs – und darüber hinaus noch viele andere – zeichen sich in der Regel dadurch aus, daß sie wie Nachrichtenfundorte wirken, die sehr zeitnah interessante Nachrichten anbieten oder aus den konventionellen Nachrichtenquellen die bemerkenswertesten herausfiltern und mit kurzen Kommentaren versehen ins Netz stellen. Auf diese Weise wirkt z.B. der Bürgerherold. "Beruf Terrorist" oder der Herdentrieb gehen hier noch einen Schritt weiter und kommentieren bzw. interpretieren die Nachrichten so, daß aus ihnen Inormationen werden, i.S. von Nachrichten, die beim Empfänger eine Veränderung im Denken und Handeln auslösen. Hier aber setzt mein Versuch ein, mit meinem Weblog das Angebot an Information im Netz zu erweitern, indem ich aus Nachrichten Informationen generieren möchte, die insbesondere den Aspekt der Strategie berücksichtigen.